Gottesdienst am 16.05. – Präsenz und Stream

Am Sonntag, 16.05.2021 wollen wir wieder gemeinsam Gottesdienst feiern und das Abendmahl nehmen. Wir freuen uns auf die Predigt von Melanie Wassermann.

Wenn du gerne vor Ort dabei sein möchtest, klicke auf einen der folgenden Links und melde dich an.
Die Links sind bis Samstag, 20.00 Uhr freigeschalten, es sei denn, die verfügbaren Plätze sind schon eher vergeben. Dann ist eine Anmeldung nicht mehr möglich.

Wenn du den Gottesdienst im großen Saal besuchen möchtest, klicke hier.
Wenn du im Eltern-Kind-Raum (im Moment nur für zwei Haushalte möglich) mit Kind(ern) unter drei Jahren sein möchtest, klicke hier.

Weiterhin ist es aber natürlich auch möglich, zuhause deine persönliche Zeit mit Gott zu erleben.  Schalte dich einfach um 10 Uhr zum

LIVE Gottesdienst

dazu. Stelle dir vor Beginn des Gottesdienstes Brot und Wein oder Traubensaft bereit, damit du auch zuhause am Abendmahl teilnehmen kannst.

Wenn ihr als Familie von Zuhause aus zuschaut, empfehlen wir euch, einfach parallel zur Predigt auf einem Smartphone oder einem zweiten Laptop einen Kindergottesdienst per YouTube anzusehen. Wir starten dann wie gewohnt zusammen in den Gottesdienst und sagen euch, wenn ihr den Kids-Godi starten könnt.

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Wer nach dem Online Gottesdienst noch Zeit und Lust auf Gemeinschaft hat, kann sich in einem ZOOM Meeting treffen. Wie sonst beim Kirchkaffee nur eben online. Du kannst per Smartphone / Tablet / Laptop beitreten:

Ebenfalls möglich ist eine Einwahl in das Zoom-Meeting für den Online-Kirchkaffee per Telefon:

        • Tel.-Nr.:                 069 7104 9922
        • Sitzungs-ID:       862 8167 4567 #

Mit dem nachfolgenden Link kannst du ganz unkompliziert Freunde und Bekannte zum Gottesdienst einladen. Gib Ihnen die Chance, Gott kennenzulernen und zu erleben.

[hier der Link zum Kopieren: [https://YLU2gQQGlpM]

 

Besuchsdienst in Zeiten von Corona – 22.04.2021

In unserer Gemeinde sind alle Generationen vertreten, was sehr schön und wertvoll ist. Meine Aufgabe ist es zu organisieren, dass auch ältere Geschwister, die nur selten oder nicht mehr die Gemeinde besuchen können, durch unseren Besuchsdienst Anteil an der Gemeinde nehmen können. Vor Corona war dies durch persönliche Besuche möglich. Zurzeit geht es leider nur telefonisch oder durch einen schriftlichen Gruß. Ich merke immer wieder, dass dieser Dienst wichtig ist: Die Geschwister freuen sich und merken dadurch, dass sie nicht vergessen sind und die Gemeinde auch an sie denkt.

Gerade durch diesen persönlichen Kontakt kann man erfahren, wie es den Einzelnen geht und ob irgendwo Hilfe nötig ist. Es tut ihnen auch gut zu spüren, dass sie nicht alleine sind, sondern jemand da ist, der sich für sie interessiert. Wiederum ist für die älteren Geschwister wichtig zu wissen, wofür sie in der Gemeinde beten können.

So ist es ein Geben und Nehmen. Es ist schön, dass sich einige aus der Gemeinde für diesen Dienst einsetzen. Freuen würde ich mich, wenn noch mehr beim Besuchsdienst mitmachen oder vielleicht auch ohne eingeteilt zu sein, jemanden aus der Gemeinde anrufen und – wenn es wieder möglich ist – auch besuchen würden. Es besteht auch die Möglichkeit, einen eingeteilten Besuchsdienst zu begleiten. Somit erhälst du einen persönlichen Einblick in den Besuchsdienst.  Falls du Lust bekommen hast, ein Teil des Besuchsdienst zu werden, dann darfst du dich gerne per Mail an das Gemeindebüro wenden ( Mail-Adresse: gemeindebuero @mailmgs.de ). Von dort aus, wird deine Anfrage weitergeleitet.

 

Telefonate eignen sich super, um den anderen über ein Gespräch hinweg auf andere (positive) Gedanken zu bringen.

Wir können miteinander lachen, Sorgen und Ängste teilen und uns gegenseitig Mut machen.

Wir können schöne Erlebnisse miteinander teilen und unseren Blick auf Jesus stärken.

Die Liebe zu Jesus verbindet uns alle und da ist es wichtig, dass wir Kontakt mit anderen Christen haben.

Wir können beten

– dass sich noch mehr für den Besuchsdienst begeistern lassen
– für Weisheit, wer wen besuchen soll
– dass wir spüren, was den Geschwistern guttut, die wir anrufen, bzw. besuchen

Ein Dankeschön allen, die diesen wertvollen Dienst schon machen.

Herzlich grüßt

Sigrid

Gemeindeleben – Osteraktion – 10.04.2021

Ein Rückblick auf die Osteraktion für unsere Kindergottesdienst-Kinder am Ostersamstag

Ein großes Fest feiern mit eingeschränktem persönlichem Kontakt? Vor der Herausforderung standen Gemeinden an Ostern in diesem und auch schon im letzten Jahr. Wie kann Kindern in der jetzigen Zeit Osterfreude vermittelt werden? Es hat uns eine Idee erreicht, die uns inspiriert hat, eine Osteraktion für die Gemeinde-Kinder zu planen. Wir haben uns gefreut, etwas Besonderes für unsere Kids zu organisieren mit der Möglichkeit, sie mal wieder persönlich zu treffen und noch dazu die Geschichte vom Tod und der Auferstehung unseres Retters für sie veranschaulichen zu können.

So haben sich am Ostersamstag ca. 15 Kinder gemeinsam mit ihren Familien auf den Weg gemacht. Sie sind an der Gemeinde losgelaufen und auf einem Rundweg an 7 verschiedenen Stationen vorbeigekommen. Dort haben wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf sie gewartet und mit ihnen gespielt, gebastelt, gevespert und natürlich von Ostern erzählt – denn jede Station beinhaltete einen Teil der Ostergeschichte.

 

  1. Los ging es mit dem Einzug nach Jerusalem an der ersten Station. Dort durften die Kinder ein Wettrennen mit alten Klamotten machen, welche auf dem Boden verteilt werden mussten. Und sie haben erfahren, wie Jesus auf einem Eselfohlen nach Jerusalem geritten ist.
  2. Bei der zweiten Station gab es Abendmahl auf einer Picknickdecke – mit Saft und einem kleinen Snack für die Kids.
  3. Danach kamen die Kinder beim Garten Gethsemane an, in welchem die Zeit von Jesus langsam abgelaufen ist. Auch die Kinder standen bei ihrem Spiel unter Zeitdruck, sie mussten sich auf die Suche nach einem tickenden Wecker begeben.
  4. Darauf folgte die Station der Kreuzigung. Die Kinder haben von der Verurteilung und dem Tod Jesu gehört und ein Kreuz aus Zweigen gebastelt.
  5. Die Traurigkeit hielt jedoch nicht lange an, denn die nächste Station handelte von der Auferstehung. Hier durften die Kinder ein paar Ostersüßigkeiten suchen. Und sie haben erfahren, wie die Frauen auf das leere Grab reagiert haben.
  6. Weiter ging es mit einer Station, an der erzählt wurde, wie Jesus seinen Jüngern begegnet ist und diese ihn erst einmal nicht erkannt haben. Dort gab es Fühlboxen, bei denen die Kinder mit ihren Händen verschiedene Gegenstände ertasten und erraten konnten, um zu testen wie gut sie Dinge erkennen können.
  7. Die letzte Station drehte sich um das Thema „Hoffnung weitergeben“. Mithilfe der Mitarbeiterinnen haben die Kinder Meisen-Knödel gebastelt, um etwas Hoffnung an die Vögel weiterzugeben.

Unser Fazit: Es war eine schöne und zugleich corona-konforme Aktion, die den Kindern viel Spaß gemacht und sie sehr lebendig in die Ostergeschichte mit hineingenommen hat!

Unser Gebetsanliegen ist, dass die Infektionszahlen bald wieder Präsenz-KiGos zulassen und wieder mehr persönlicher Kontakt zu den Kindern möglich ist. Betet ihr mit?

Helena, Alessa und Lisa

 

Gemeindeleben – Wie läuft der Jaytea in Zeiten von Corona? – 07.04.2021

Freitagabend 19:50 während dem Lockdown: Die Jaytea´ler werden freudig begrüßt und willkommen geheißen. Nach den anschließenden Spielen, in denen meist ehrgeizig um den Sieg und Punkte für die Kleingruppen gekämpft wird, folgt gemeinsamer Lobpreis mit der Jaytea-Band und eine Andacht. Soweit unterscheidet sich dieser Jaytea, zumindest den Ablauf betreffend, kaum von den Freitagabenden von vor einem Jahr. Doch eine Sache fehlt ganz besonders: Die Jaytea´ler. Anstatt in die Gesichter der Jugendlichen, schauen die anwesenden Mitarbeiter an diesen Abenden in vier Kameras, die Jaytea´ler selbst sitzen in ihrem Zuhause vor dem Bildschirm und folgen dem JT über Youtube.

So cool die technischen Dinge sind, die einen solchen Jaytea-Stream überhaupt erst ermöglichen, so sehr fehlt der direkte Kontakt zu den Jaytea-Freunden an solchen Abenden. Der Austausch, die Gemeinschaft, das gemeinsame Lachen und Essen und sogar der stickige, mit Sofas vollgestellte Jaytea-Raum fehlen irgendwie.

Und obwohl wir uns als Jugend dementsprechend auch in einer herausfordernden Zeit befinden, sind wir rückblickend dankbar für all das, was in den letzten Monaten trotzdem gelaufen ist. Wir sind dankbar dafür, dass wir Woche für Woche ziemlich coole und professionelle Jaytea-Streams produzieren konnten. Dankbar dafür, dass wir mit neuen Kleingruppen starten und die Gemeinschaft in diesen Gruppen durch die sogenannte „Kleingruppen-Lockdown-Challenge“ stärken konnten. Und vor allem sind wir dankbar dafür, dass Gott uns mit immer neuen Ideen und Kreativität für die Umsetzung des Jaytea‘s und vor allem auch mit seiner Kraft und Freude beschenkt.

Deswegen wollen wir uns nicht nur über die aktuelle Lage beschweren und uns auf das fokussieren, was anders ist und weniger gut läuft. Stattdessen wollen wir auf unseren Gott schauen und auf ihn vertrauen, weil er uns auch in so einer Situation nicht alleine lässt und uns als Jugend führt und leitet. Weil wir ihm überall begegnen können und sein Geist uns als Jaytea vereint, auch wenn wir alle an anderen Orten sind.  Das ist unsere Hoffnung und auch das, was wir in den letzten Monaten unter so anderen Umständen immer wieder erleben durften.

Und weil wir daran glauben, dass unser Gott Gebete erhört, freuen wir uns über jedes Gebet für den Jaytea 🙂 Die folgenden Dinge dürft ihr also gerne mit ins Gebet nehmen:

  • dass jeder einzelne Jaytea´ler erleben kann, wieviel Kraft, Freude und Hoffnung wir durch Gott auch in schwierigen Zeiten geschenkt bekommen
  • dass gemeinsames geistliches Wachstum auch online immer mehr möglich wird
  • dass die Mitarbeiter immer sensibler werden für den Geist Gottes und seine Führung, um zu erkennen, was dran ist im Jaytea
  • und natürlich dafür (und ich glaube das ist in unser aller Interesse;)), dass das Gemeindeleben so schnell wie möglich wieder im Reallife stattfinden kann

Danke für jedes Gebet! Seid gesegnet 🙂

Romy

 

Gemeindeleben – Sommerferienprogramm 2021 – 22.03.2021

In weniger als einem halben Jahr sind die Sommerferien. Für Kinder bedeutet das, sechs Wochen befreit von Hausaufgaben und Lernen zu sein und meist auch, in den Urlaub zu fahren. Doch diesen Sommer? Wird ein Urlaub überhaupt möglich sein? Und wenn wir zwei Wochen in den Urlaub fahren, was passiert dann in den restlichen vier Wochen Ferien?

Diese sechs Wochen freie Zeit der Kinder bietet uns als Matthäus Gemeinde eine große Chance, mit den Schwaikheimer Kindern Gemeinschaft innerhalb verschiedener Aktivitäten zu haben, die man selbst in seiner Freizeit gerne macht. So kann man Beziehungen aufbauen, erreicht Kinder, die nichts mit einer Kirche zu tun haben, kann der Stadt Schwaikheim etwas Gutes tun und die Schwellen zur Matthäus Gemeinde abbauen.

>> Du teilst den Gedanken, dass diese Gesamtsituation eine Chance ist?

>> Du hast ein Hobby, ein Interesse oder etwas das du gerne machst oder gut kannst?

Wenn dies auch mit Kindern machbar ist, wäre es eine super Sache für das Sommerferienprogramm.

Mit solchen Angeboten hatten in den letzten Jahren verschiedene Kinder die Möglichkeit, an einem Skateboardkurs oder einer Kinderkochwoche teilzunehmen, verschiedene Bastel-, Näh- und Filzangebote zu besuchen oder auf im Wald in selbstgebauten Biwaks (so eine Art Zelt) eine Nacht zu verbringen.

Ich weiß, dass Gott uns auch dieses Jahr gebrauchen möchte, um Kindern seine Liebe spürbar zu machen und habe die Hoffnung, dass Angebote in kleineren Gruppen auch diesen Sommer stattfinden können. Gott hat uns in den ganzen letzten Jahren strahlende Kinderaugen bei gemeinsamen Aktionen geschenkt und dafür bin ich sehr dankbar.

Wenn du also eine Idee hast, die du gerne beim Sommerferienprogramm umsetzen möchtest oder Lust hast, andere bei ihren Angeboten zu unterstützen (fest steht bereits, dass es einen Skateboardkurs sowie einen Kinderkochtag geben wird) dann kannst du dich sehr gerne bei mir (helena.lach@web.de) bis spätestens 29.03. melden.

Für all die Ideen und Vorhaben brauchen wir vor allem aber dein Gebet! Selbst wenn du nicht mitarbeiten kannst oder möchtest, kannst du durch dein Gebet zum Mitarbeiter des Sommerferienprogramms werden.

Bete dafür,

>> dass es in den Sommerferien möglich ist, sich mit kleineren Kindergruppen zu treffen,

>> dass Kinder und Familien die Angebote annehmen und

>> dass das Miteinander geprägt ist von der unendlichen Liebe Gottes.

Ich freue mich schon riesig auf den kommenden Sommer,

Helena Bodmer

Gemeindeleben – Mein Bundesfreiwilligendienst in der MGS – 17.03.2021

Hallo liebe Mitglieder, Freunde und Gäste der Matthäus Gemeinde,

für diejenigen von euch, die mich noch nicht kennen, möchte ich mich kurz vorstellen: Mein Name ist Silian, ich bin 20 Jahre alt und besuche die Matthäus Gemeinde nun schon seit einigen Jahren. Aktuell arbeite ich im Rahmen eines Bundesfreiwilligendienstes in der Gemeinde mit. Meine drei Schwerpunkte sind das Gemeindebüro, Hausmeistertätigkeiten und die Jugendarbeit. Das bedeutet, dass ich auch im Gottesdienst und im Jaytea mitarbeite und versuche, in alle Bereiche der Gemeinde einzutauchen.

Am liebsten arbeite ich im Gemeindebüro und in der Jugendarbeit.

Die Arbeit im Gemeindebüro gefällt mir besonders, weil ich auch in Zukunft gerne in Richtung Organisation und Planung gehen möchte und ich so Erfahrungen für mein zukünftiges Arbeitsleben sammeln kann. Da ich in diesem Bereich meine Stärken sehe, freue ich mich, diese für die Gemeinde einsetzen zu können und zusätzlich noch viel Neues in diesem Bereich lernen zu dürfen.

Auch die Jugendarbeit liegt mir sehr am Herzen. Ich bin selbst seit ein paar Jahren im Jugendkreis und sehe dort großes Potential, Jugendliche in ihrem Glauben zu stärken.

Allgemein steht über diesem BFD der Wunsch, im Glauben zu wachsen und Gott immer mehr und auf neue Art und Weise kennenzulernen.

Ein herzliches Dankeschön geht an Karl-Heinz und die Gemeindeleitung, die mit viel Einsatz in kürzester Zeit dieses BFD für mich möglich gemacht haben.

Am Ende möchte ich euch noch bitten, folgende Anliegen in euer Gebet aufzunehmen, da ich glaube, dass große Kraft im Gebet liegt.

» einen Studienplatz für mich im Herbst
» den richtigen Ort und die richtige Hochschule dafür
» mein BFD in der Gemeinde
» dass wir bald wieder vor Ort Zeiten der Gemeinschaft erleben können

In diesem Sinne wünsche ich euch gesegnete Tage.

Euer Silian

Gemeindeleben – “Gemeinde lebt” – 11.03.2021

Für mich war es monatelang schwer zu erkennen. Zwischen Februar und Mai saß ich Woche für Woche alleine in meinem Büro. Das ist so gar nicht mein Ding. Ich hatte hier und da die Möglichkeit, mich mit Kollegen auszutauschen. Doch für mich war es ein Riesenschritt, als ich im Juni anfing, wöchentlich mit meinem Mentor zu sprechen. Aber immer noch alles nur online. Die Gemeinderäume blieben, bis auf die paar Mitarbeiter am Sonntag, die meiste Zeit sehr leer.

Als ich im Herbst begann, an zwei Vormittagen pro Woche nicht mehr alleine im Büro zu sein, fing für mich eine Zeit an, in der es sich tatsächlich nach Leben anfühlte. Heute sitze ich nur noch selten alleine im Büro und viel Arbeit wird parallel erledigt. Das tut mir sehr gut.

Und trotzdem war es ja nie langweilig. Wir haben viel gemacht. Viel vorbereitet. Und viel geschafft. Die Gemeinde ist voller Leben. Doch, wenn man zuhause sitzt und alles nur auf Distanz erlebt, bleibt ein Gefühl zurück, das lebensleer ist. Jeder Einzelne fängt an, sich ein Stück von der Gemeinde und der Gemeinschaft zu distanzieren. Es fehlt uns der Austausch. Das Einander Wahrnehmen.

Doch selbst in Zeiten, in denen wir alle zusammen sind, kommt es einem manchmal vor, als würde die Gemeinde stillstehen und nicht viel passieren. Trotzdem wir Gottesdienste und Hauskreise besuchen und vielleicht sogar mitarbeiten, überblicken wir nicht, was wirklich geschieht.

Gemeindeleben definiert sich nämlich nicht durch unser Programm und nicht einmal durch die Mitarbeit. Gemeindeleben entsteht durch das Wirken Gottes. Jesus sagt uns, dass ER das LEBEN ist. Gemeindeleben ist also überall dort wo Jesus wirkt und einen Unterschied macht.

Das erkennen wir jedoch nur, wenn wir teilen, was in den verschiedenen Bereichen der Gemeinde geschieht. Gleichzeitig ist es wichtig, dass wir zuhören und empfangen, was andere uns berichten.

Mit jedem Wort, das du hier liest, wirst du mehr und mehr ein Teil der Gemeinde, des Leibes Christi. Jeder Bericht zeigt, wo Gott Leben schenkt, und wo wir Leben brauchen. Lass dich zum Gebet anregen. Bringe die Gemeinde vor Gott.  Indem du Gott um Leben in der Gemeinde bittest, nimmst du Anteil an Bereichen der Gemeinde, zu denen du sonst keinen Zugang hast.

Das ist Gemeindeleben. Leben von Gott. Und Leben von Gott erbitten.

Schau regelmäßig rein und lebe mit.

Sei gesegnet.

Dein Justin

Gottesdienst verpasst?

Wenn du den Gottesdienst am Sonntagmorgen verpasst hast, kannst du ihn  unter dem Youtube Kanal der MGS später anschauen.

Youtube-Kanal der MGS

Das Angebot wird Sonntag für Sonntag weiter wachsen. Du kannst dir den Kanal einfach abonnieren, dann bist du stets informiert.

Der geistliche Bau

Liebe Gemeindeglieder, liebe Freunde,

seit vielen Wochen befinden wir uns nun in einem außergewöhnlichen Zustand. Das ist mittlerweile keine Überraschung mehr.

Ihr habt alle euren Teil zum Leben in unserem Land beigetragen, ob auf der Arbeit, im Privatleben oder auch in der Gemeinde.

Einige waren vor Ort im Gemeindehaus und haben mitgewirkt. Andere haben ermutigende Worte weitergegeben an Mitarbeiter und Leiter. Es ist nicht selbstverständlich, wie positiv die gesamte Gemeinde durch Wort und Tat auf die Maßnahmen, die wir ergriffen haben und die Alternativen, die wir geboten haben, reagieren. Mitarbeiten, ermutigen, investieren, beten, teilhaben. Ihr alle seid der Kraftstoff, der die Matthäus Gemeinde durch trägt. Denn die Gemeinde besteht nicht aus Programmen oder Gottesdiensten. Die Menschen sind die Gemeinde. Ihr zeigt, dass ihr das wisst.

Es bedeutet nicht, dass wir nicht Dinge besser oder anders machen könnten. Es bedeut jedoch, dass wir als Gemeinde wissen, was das Wesentliche ist. Gott zu lieben und ihm zu dienen von ganzem Herzen.

Viele wollen gerne wissen: “Was kann ich tun?” Ich verstehe, dass es manchmal leichter ist, etwas in die Hand zu nehmen, eine Aufgabe zu haben. Ob Gemeinde lediglich ein Verein oder Teil des Reiches Gottes ist, misst sich jedoch nicht zuerst an den Taten, sondern an der Beziehung zu Gott, die wir pflegen.

Wir sind alle fehlbar. Doch Gott tut ein gutes Werk. Für dieses gute Werk brauchen wir mehr und mehr Menschen in der Gemeinde, die beten. An jedem Tag. Wir brauchen Menschen, die Gott bitten, uns auf seine Spur zu führen. Menschen, die Gott zuhören, seine Weisungen empfangen und offen sind für Gottes Ermutigung und Ermahnung. Menschen, die unermüdlich vor Gott einstehen. Und Menschen, die darüber reden. Umso mehr wir uns untereinander ermutigen indem wir uns mitteilen, wie wir unseren Alltag mit Gott leben, umso leichter wird es uns fallen, nah an Gott zu bleiben.

Ich möchte jedem danken, der dies in den vergangenen Wochen getan hat. Danke an jeden, der seine Unterstützung im Gebet zugesichert hat. Danke an jeden, der mit ermutigt, zu beten.

Jeder, der ein Gebet zu Gott bringt, baut damit am geistlichen Bau der Gemeinde.

Seid gesegnet.

Justin Vetter