Rückblick auf das Wochenende mit Marie und Japhin

Unsere Beiträge geben dir einen lebendigen Einblick in das Miteinander unserer Gemeinde. Hier teilen wir Geschichten, Highlights und besondere Momente aus unserem Alltag – inspiriert vom Glauben und geprägt von Gemeinschaft.

Die Vor­freude war groß! Marie und Japhin John, die mit Jugend mit ein­er Mis­sion (YWAM) in Kiew und in der Ukraine leben und arbeit­en, sind seit 2023 mit der Matthäus Gemeinde in Verbindung und kamen als bekan­nte Gesichter. Vie­len von uns sind sie inzwis­chen ans Herz gewach­sen.

Am Fre­itagabend nah­men Marie und Japhin uns mit hinein in ihren Kriegsall­t­ag. Tagsüber ist Kiew eine nor­male wuselige europäis­che Großs­tadt, doch ab 21 Uhr übern­immt das Kriegs­geschehen die Kon­trolle. Es herrscht Aus­gangssperre und die Nächte sind mit diversen Kriegs­geräuschen (Maschi­nengewehre, die Drohnen abschießen, Luftab­wehrraketen etc.) sehr her­aus­fordernd.

Eben­so war das dieses Jahr der lange, kalte Win­ter mit Tem­per­a­turen bis zu ‑20 °C. Dies bedeutete für die YWAM Zen­trale Leben nach dem täglichen Stromzuteilungs­plan – max­i­mal gab es 6 Stun­den Strom pro Tag.

Doch trotz dieser Her­aus­forderun­gen sehen sich Marie und Japhin am richti­gen Ort zur richti­gen Zeit. Sie wollen Gottes Traum leben, der Sein Reich bauen möchte, mit­ten im Krieg. Dafür scheuen sie und das YWAM-Team keine Kosten und Mühe. Zu den Pro­jek­ten, in denen sie involviert sind, gehören u.a. die Leitung ein­er Kurzbibelschule mit Ein­sätzen in Kiew und anderen Städten. Ein­sätze mit Hil­f­s­gütern und die Gestal­tung von Kreativ­work­shops und Kinder­stun­den im Front­ge­bi­et bei Cher­son, die Organ­i­sa­tion des Häuser­baus für Men­schen, die zwar ein Grund­stück haben, aber kein bewohn­bares Gebäude und vieles mehr.

„Die Let­zten, die noch ste­hen“ war der Titel dieses Abends. Damit sind vor allem die Men­schen in der Ukraine gemeint, die trotz aller Widrigkeit­en ihr Leben leben und die die Hoff­nung auf eine bessere Zukun­ft nie aufgeben.

Bewun­dern­swert sind die Gelassen­heit und Ruhe, die Marie und Japhin trotz aller Her­aus­forderun­gen ausstrahlen. In ihrem Gottver­trauen sind sie ein echt­es Vor­bild. Darum ging es auch in der Predigt von Japhin im Son­ntags­gottes­di­enst: Am Beispiel von Mose zeigte Japhin uns auf, wie Gott uns eine neue Iden­tität schenkt und wie wichtig es ist, ihm zu jed­er Zeit in Treue nachzu­fol­gen.

Wer möchte kann gern die Arbeit von Marie und Japhin finanziell unter­stützen. Derzeit benöti­gen sie Unter­stützung für ein neues fahrtüchtiges und sta­biles Auto, das den Schlaglöch­ern der ukrainis­chen Straßen stand­hal­ten kann. Spenden kön­nen auf das fol­gende Kon­to über­wiesen wer­den.

Freikirch­lich­er Bezirk Matthäus Gemeinde Schwaikheim
IBAN: DE14 6009 0100 0500 6600 00
Ver­wen­dungszweck: Marie und Japhin John — Auto
BIC: VOBADESS
Volks­bank Stuttgart

Ansprechpartner | Damaris Baun

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