Rund 30 Jugendliche haben Ende Januar ihren Koffer und Schulranzen gepackt und sind kurzerhand für eine Woche in die Matthäus Gemeinde nach Schwaikheim eingezogen. Wie wichtig im Verlauf der Woche dann noch die Zahnbürste und Mathebücher waren, kann man sich wohl denken… Ihr wollt wissen, was 30 Jugendliche eine Woche in der Gemeinde erlebt haben? Dann lest gespannt weiter!
Jeden Morgen um 6.30 Uhr starteten wir gemeinsam in den Tag. Auch nach mehreren hartnäckigen Diskussionen, ob man zum Frühstück erscheinen müsse, obwohl man erst zur dritten Stunde Schule habe, waren morgens alle Stühle belegt und das Gemeindehaus wurde mit Leben gefüllt. Mit einem etwas originelleren Auftakt der Woche – schulfrei wegen Schneechaos und Glätte- hatten wir Mitarbeiter dann die Aufgabe eine sinnstiftende Homeschooling-Zeit zu organisieren. Also standen kurz nach 7 Uhr alle Jaytealer in Jacken eingepackt vor dem Gemeindehaus und bauten ein Iglu. Damit aus schulefrei aber keine Gewohnheit wurde, klingelte auch am Dienstag der Wecker – dieses Mal hieß es: Wer nimmt auch die Bahn um 7 nach?
Aber auch die Schule ging vorbei, wenn man sich mit dem Gong schon wieder auf die legendäre Gemeinschaft in der MGS freute. Auch die eingeteilten Küchendienste zum Kochen und Spülen waren mit der richtigen Musik und genug Schaum dann doch ganz lustig. Die Jaytealer stellten schnell fest, Gemeinschaft funktioniert offenbar auch beim Spülen und mit dem Handy an der Ladestation oder unserem selbstgebauten „Handyparkplatz“.
Der Gemeindesaal verwandelte sich pünktlich zum Auftakt der Los Wochos in eine Sportarena. Egal ob Paulaner-Spiel, Zombie-Ball, Volleyball oder Spikeball, die Energie ging nie aus und die Deckenlampen lebten gefährlich.
Nicht nur der große Saal wurde verwandelt auch der Jaytea-Raum bekam ein holziges Make-Over. Motiviert mit Säge und Schleifmaschine entstand der neue Jaytea-Schrank. Als Highlight galt auch der Ausflug zum Baumarkt mit zwei vollgepackten Autos, um eine Packung neue Schrauben zu kaufen.
Zwischen Action und Abenteuer gab es auch Tiefgang: Wer sich in der Woche mal ins Gemeindehaus verirrt hatte und in den Toiletten in den Spiegel geschaut hat, wurde von einer starken Botschaft begrüßt: BE REAL. Gemeinsam machten wir uns auf die Suche nach unserem „Real“. Wir lernten, dass Schmetterlinge ihre eigenen einzigartigen Flügel nicht sehen können, und dass das bei uns selbst manchmal genauso ist. Nach der Woche hatte also jeder von uns einen Schmetterling vollgeschrieben mit Dingen, die wir aneinander schätzen. Wir durften gemeinsam erkennen: Gottes Schöpfung ist ziemlich gut geraten – auch ohne Filter.
Das große Finale war ein Mr.-X-Spiel durch ganz Schwaikheim, in Kooperation mit motivierten JETlern, die Lust hatten zwei Stunden durch Schwaikheim zu rennen, um die letzte Restenergie aus den Jaytealern zu ziehen.
Samstagmittag kehrte, nach einer großen Putzaktion, also nun wieder Ruhe ins Gemeindehaus und auch in ganz viele jugendliche Schlafzimmer ein. Denn jetzt war erstmal Winterschlaf angesagt.
Fazit: Eine Woche voller Lachen, Action, Tiefe und Gemeinschaft – fast ohne Verletzungen, aber mit maximalem Segen. Und wir können es kaum erwarten in die zweite Runde zu gehen. Sommer Los Wochos – Wir kommen!










